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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, liebe Kollegen

bei Ihnen oder einem Ihrer Patienten wurde eine in der Bevölkerung sehr selten auftretende Krankheit, ein sogenannter neuroendokriner Tumor (NET) diagnostiziert. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es pro Jahr circa 25 Neuerkrankungen. Um für diese seltene Tumorart eine bestmögliche Diagnostik und Therapie zu ermöglichen, hat sich an der Universitätsmedizin Rostock zusammen mit dem Klinikum Südstadt ein interdisziplinäres NET-Zentrum gegründet. Aufgabe des NET-Zentrums ist es, die komplexe Diagnostik und die Therapie sinnvoll und aus einer Hand zu koordinieren. Einmal wöchentlich findet mittwochs die klinikübergreifende interdisziplinäre NET-Konferenz statt, auf der alle Patienten ausführlich besprochen werden und für die ein gemeinsames transparentes Betreuungskonzept erarbeitet wird. Patienten mit der Diagnose eines NET-Tumors können sich in der NET-Sprechstunde vorstellen und beraten lassen. Gerne kann auch die komplette Therapie dort geplant und koordiniert werden. Auch Zweitmeinungen können eingeholt und Patienten sowie die mitbehandelnden Ärzte beraten werden.
An unserem NET-Zentrum sind alle gängigen Diagnostik- und Therapieverfahren etabliert. Von zentraler Bedeutung sind alle modernen radiologischen Techniken und Behandlungsverfahren sowie das sogenannte DOTATOC-PET/CT. Dieses wird in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin in Kooperation mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie durchgeführt.
Die Anmeldung zum DOTATOC-PET/CT erfolgt über den behandelnden Kollegen.
Anmeldeformulare sind unter www.net.med.uni-rostock.de
erhältlich. Im Rahmen der Anmeldung kann eine Zweitmeinung mit beauftragt werden. Ansonsten ist natürlich auch eine direkte telefonische Terminvereinbarung für die NET-Sprechstunde möglich. Im Folgenden möchten wir Ihnen nun eine Übersicht der Kooperationspartner und der Ansprechpartner unseres NET-Zentrums geben. Wir helfen Ihnen sehr gerne weiter.

Für das interdisziplinäre NET-Zentrum
Ihr
Prof. Dr. med. Bernd Joachim Krause


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